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Robert Rauschenberg im Haus der Kunst München

 

 

Komme gerade zurück von der Robert Rauschenberg Ausstellung im Haus der Kunst, München.

Oh, wie ich ihn liebe! :) Ihn hätte ich wirklich gerne mal kennengelernt. Leider ist er Anfang 2008 gestorben.

Im Haus der Kunst waren hauptsächlich seine Pappkartons zu sehn. Er erzählt im Video “Man at Work”, wie er in seinem New Yorker Atelier oft kein Geld für Farben hatte. Also ist er um den Block gegangen und hat Fundstücke von der Strasse gesammelt. Daraus entstanden seine ersten Collagen und Skulpturen. 

Ich kenne niemanden, der alte Kartons so genial anordnen kann wie Robert Rauschenberg.

Bekannter ist er für seine Siebdruckarbeiten. Mir erscheinen sie immer wie die Mutter der Photoshop-Composings, entstanden zu einer Zeit als es noch keine PCs gab. 

Jedenfalls machen mir seine Arbeiten immer Spass. Ich spüre eine innere Freude, wenn ich mir sein Werke ansehe. Hat alles eine spielerische Leichtigkeit.

Jedem der sich für Rauschenberg interessiert, kann ich den Film “Man at Work” empfehlen. Man sieht ihn dort auch bei der Arbeit in seinem Studio in Captiva, Florida. Der Film ist nicht mehr ganz einfach zu bekommen, aber hin und wieder gibt es gebrauchte Kassetten bei amazon.

Noch ein paar Schmankerln aus seinen Videos:

  • „Ich hasse Ideen, wenn ich doch mal eine habe, gehe ich spazieren, um sie zu vergessen.“
  • „So etwas wie ein fertiges Kunstwerk, das gibt es für mich nicht.“

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