Foodfotografie in einem Münchner Restaurant
Foodfotografie ist ja eine der Königsdisziplinen für Profi-Fotografen.
Foodstylisten rücken mit Werkzeugkoffern an. Es passieren spannende Sachen: Statt Ahornsirup klebt Motoröl auf den Pfannkuchen, da die Farbe und Viskosität besser aussieht. Statt in Milch liegen die Cornflakes in Holzleim, damit sie sich nicht so vollsaugen.
Bei diesem Job für das neu eröffnete Sonar Bangla – das erste bengalische Restaurant in München – haben wir kein künstliches Styling gemacht. Etwas Pflanzenöl für den Glanz hier und da – das war alles.
Für das Licht habe ich ein Lichtzelt mit zwei Studioblitzen aufgebaut und für die Glanzlichter ein gerichtetes Gegenlicht benutzt. Der Hintergrund sollte relativ ruhig wirken – denn dort steht der Text der Speisekarte. Wir haben uns für einen einfachen grünen Karton entschieden.
Der Kunde war glücklich und unser Bauch voll. War ein sehr angenehmes Shooting. Ich gehe gern indisch essen, aber die bengalische Zubereitung scheint mir noch differenzierter – einfach lecker.
Als nächstes werden wir eine Diashow programmieren – für das Restaurantfenster. Die gleiche Slideshow kommt dann auch ins Internet.
Weitere Foodfotografie-Bilder sehen Sie im >> Portfolio
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